Ihre tierischen Gastgeber

 
Poldi, "der weiße Rächer", hatte auch mal Hufrehe und sollte in eine Haltung, wo man sich mit solchen Kandidaten auskennt. Er ist auch kein Jungspund mehr, über zwanzig ist er in jedem Fall, aber hat es faustdick hinter den Ponyöhrchen. Er hasst Little, er wiehert wie ein Hengst, ein weißer Ponyherr seines Alters hat eben klare Vorstellungen, was einem Pony zuzumuten ist. Er kann ungeheuer effektiv buckeln, er findet, dass er an die Tete beim Ausritt gehört  oder er taucht unter ihn einengenden Bändern auf der Koppel weg Sein Fanclub aber wird täglich größer. Sein Motto: Man ist so alt, wie man sich fühlt. 
Falco, „die Rübennase“, ist ein Fjordwallach mit typischer Fjordi-Philosophie. Kinder lieb ich und lauf wie auf rohen Eiern. Erwachsene erfreu ich schon mal mit Buckeln. Langsam wird er behäbiger, darf er mit 25 auch. Falco hat nun leider auch Cushing, er kommt mit den Tabletten aber gut zurecht. Sein Motto: Wo kann ich was zum Fressen finden?
Ruby, „der Verschmitzte“, ist eigentlich der liebste Isländer der Welt, hat aber manchmal seine drolligen fünf Minuten und mutiert zum Galopper. Dann bremst er auch nicht mehr...Ruby ist nun auch schon junge 19 Jahre alt und alle jungen Mädels lieben Ruby - trotzdem oder eben deshalb. Sein Motto: Unterschätze nie die Pferde des Feuers und des Eises.
Littlefoot, 15 Jahre jung, der „Kampfzwerg“, hat stolze 88 Zentimeter Stockmaß und Power für die doppelte Größe. Unüberlistbar, schlau und trickreich. Er kann Zirkuskunststücke und hat Charme für drei. Shetty in Reinkultur. Sein Motto: Wer größer ist als ich, ist in jedem Fall dümmer.
Vigor, "der Pole", ist ein Huzule, ein neunjähriger Flegel mit Sonderlackierung. Er ist oberklug, kann Zirkuskundstücke, zeigt die auch, wenn das keiner von ihm verlangt. Seht mal her, wie toll ich bin! Er ist ein klein wenig eigensinnig, er hat was von einem Maultier. Er fragt auch stets neu nach, auch wenn er etwas (theoretisch) lange kann. Er sucht sich seine Wege gerne selber aus, er geht auch mal interessehalber zu fremden Menschen in Garagen. Sein Motto: Spielt endlich mal einer mit mir?
Norbert, "Nobbie", "Nobman", der Hulk" ist ein ganz KesserAuch wieder so eine Geschichte: Holländische Papiere, über einen Allgäuer Pferdehändler in den Raum Augsburg gelangt, wo er Schulpferd werden sollte. Nobbie eignet sich zum klassischen Hallen-Schulpferd so gut wie ein Nilpferd zum Spitzentanz. Nobbie hat eines mit Vigor gemein: Beider Vorstellung vom Leben ist nicht immer deckungsgleich mit dem, was ein Reiter will! Nobbie ist frech und schlau und hat die schönsten Augen der Welt. Er wurde also auch ganz schön rumgezerrt und auf seiner abenteuerlichen Reise hat er sich Hufrehe eingehandelt. Solche landen immer bei uns, fast als sei das Karma.... Man wird ihn im Auge behalten müssen, spezial beschlagen, aber er freut sich täglich ein Loch in den Bauch über Spielkameraden und ein pferdisches Leben. Sein Motto: Was für nen Sch... kann ich jetzt bauen?
 
MaxMax, der Panzer, ist zurück. Eigentlich hatten wir Max an einen netten Reitbetrieb mit Schutzvertrag abgegeben. Er wurde aber ohne unser Wissen weiterverkauft, er wurde auf kriminelle Weise auch weit jünger gemacht und sollte dort nun auch wieder weg. Wir konnten ihn ausfindig machen und zurück holen, denn ein 26jähriger Norweger, der eben auch Probleme mit dem Rücken und ein paar Athrosen hat, wird schnell zum Wanderpokal und Schlimmeres. Max is back und wie, Max ist eine Urgewalt. Sein Motto: Wo kann ich einen über den Haufen rennen?

UNVERGESSEN.

Kurz vor Weihachten 2016 ging Daisy mit 24. Sie war ein Goldschatz! Eine Haflingerstute, die mit Hufrehe ankam, die in einem Kuhstall gewohnt hatte. Sie konnte bezaubernd mit dem Wimpern klimpern und hatte definitv eine sehr gute Zeit bei uns. Aber ihr  EOTRH entwickelte leider eine ganz fiese Form und Lungenprobleme - Tribut an die Haltungsfehler in ihrer Vorgeschichte.  Miss you, Alpengalopper!

Auch Michel ging im Herbst. Ein kleiner Kaltblutmix aus Dänemark. Ein Pferd, das quer durch Europa gezerrt worden war. Der zum Schlachter sollte, weil er nur auf 3 Beinen stand. Wir haben es 2 Jahre versucht, Tierarzt und unsere sagenhafte Osteopathin arbeiteten Hand in Hand, aber er muss auf seinem langen und bedauerlichen Weg einst einen so schweren Unfall gehabt haben, dass er nie mehr richtig laufen können sollte. Keine Prognose für ein Lauftier, manche Kämpfe verliert man. Im Himmel trabt man hingegen viel leichter. Warum Menschen Tieren nur immer so viel Unglück zumuten?

Fenja ist seit 2014 im Pferdehimmel.... ihr Namensschild hängt immer noch, ihr Sattel liegt etwas staubig an seinem Platz. Sie ist immer noch präsent, diese kleine ganz große und großartige Isi-Stute! sie war unerschreckbar, ehrgeizig für zwei und zäh. Mehrfach totgesagt wegen Cushing und einer fiesen Zahnkrankheit. Als sie dann noch das Augenlicht verlor, war es Zeit, sie vor Weihnachten in Würde gehen lassen. Sie fehlt, sie war ein Ausnahmepferd, unerreicht, bei uns schon jetzt eine Legende!

Im Juli 2012 mussten wir uns von Vicky trennen. Sie war erblindet und hatte eine Stoffwechselkrankheit. Sie hatte gute Pferdekumpels und einen großen Fanclub. Ohne Vicky würde eine ganz Reihe von Mädchen heute  nicht reiten. Vicky hat Großes geleistet, ein kleines Pferd, das ein bisschen stur, ein bisschen tragisch dreinblickend, immer individuell, immer kooperativ war und immer eine gesunde "leck mich am A..." - Einstellung hatte.

Lasse Ole war unberechenbar, eigentlich lebensgefährlich...Er hatte immer wieder Kopfschmerzattacken wegen Eiter, der sich immer wieder nachgebildet hat. Er war mehrfach in Tierkliniken und wohnt jetzt auf einem Tierschutzplatz und lässt es sich gut gehen.

Alles im Leben ist endlich ...die Erinnerung bleibt unendlich groß!

 

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