Wir verfügen über den § 11, haben den Sachkundenachweis!
Das Credo am Ponyhof
Die Jahre gehen ins Land und nicht spurlos vorbei, auch an Pferden nicht. Ein Großteil unserer Pferde ist betagt, wir sind längst eine Art Seniorenresidenz geworden. Wir gehen auch nicht damit hausieren, dass man mit alten Pferden so richtig viel Geld vernichten kann. Sie brauchen wie alte Menschen mehr Medikamente, mehr Tierarztbesuche, mehr Vorsicht in der Ernährung.
Und nun kommts: Wir wollten Kindern vor allem Liebe zu Pferden und Wissen rund ums Pferd lehren. Ein vermeintlich stures Pferd ist oft gar nicht eigensinnig, der Mensch versteht dessen Ängste nur nicht. Viele Pferde verweigern sich nicht aus Sturheit, sondern weil sie unerkannt (oder wissentlich!) irgendwo Schmerzen haben. Wir wollten immer hinsehen. Auch lange!
Auf klassischen Ponyhöfen gibt man Laien ein Pony in die Hand und die zerren es 20 Minuten eine Runde. Manche dieser Ponys zwicken oder fressen nur… Es gibt solche Konzepte in unterschiedlichen Ausprägungen, wir sind immer selber mitgegangen! Bei uns wurden die Ponys vorher geputzt, die Kinder erfuhren sehr viel über das Wesen der Tiere, auch über die Anatomie: Es bleibt ein Aha-Erlebnis, wo so ein Pferd/Pony das Knie hat. Wir erklärten, warum Tamara Schuhe trägt…Weil sie in ihrem Leben – bevor wir sie aufnahmen – sehr oft Hufrehe hatte, eine extrem schmerzhafte Huferkrankung. Die entsteht vor allem wegen falscher Fütterung! Viele Ponyrassen haben eine „Notstandsgenetik“, in ihren Herkunfstgebieten leben sie von Moosen und Flechten. Das Allgäuer Gras für die Hochleistungskuh ist höchst schädlich! Für Tamara am Ende tödlich!
Und da füttert dann so ein Papa mit dem Kind Gras. Wir erklären, dass Tamara davon sehr krank werden kann, erklären die Zusammenhänge. Drehen uns um und Papa macht weiter. Weil Pferde doch Gras fressen und er sein Kind bespaßen will. Ein zweiter Hinweis das zu unterlassen, wird schnaubend angenommen und wenige Tage später lesen wir eine Google Bewertung, dass wir unfreundlich zu Kindern wären!
Sehr oft buchten Leute das Ponytrekking, tauchten aber nicht auf. Ruft man sie an, gehen sie nicht hin oder sind bass erstaunt. Ach, war das so ernst? Wir haben jetzt aber was anderes gefunden, was uns besser gefällt….u.s.w. Ja, diese Welt ist ja so unverbindlich geworden und jeder und jede kann binnen Sekunden seine Befindlichkeiten ins Netz rotzen!
Anders gesagt: Das ist nicht mehr unsere Welt! Wir wollen uns nicht bewerten lassen und im Regen stehen, das ist unwürdig und macht emotionae Schmerzen! Und ja, für uns stehen die Pferde und Ponys im Zentrum, sie sind auch von uns abhängig!
Wer bereit ist, unseren Weg mitzugehen, darf gerne eine WhatsApp schreiben, aber unsere Mittwochs Programme wie bisher sind Geschichte. Und damit endet etwas nach rund 20 Jahren, was Herzblut und Tierliebe war!
WhatsApp Kontakt: 01715309866